Hochzeitsbräuche


In unserer langjährigen Erfahrung in der Hochzeitsfotografie erleben wir während einer Hochzeitsreportage natürlich auch sehr viele Hochzeitsbräuche die für Brautpaar und Gäste gleichermaßen einer von vielen tollen Augenblicken und Momenten an einem Hochzeitstag sein können. Hochzeitsbräuche gehören zu einer Hochzeit wie das Hochzeitskleid und haben den Vorteil Eure Hochzeitsgeschichte aus Bildern zu etwas authentischem zu machen. Folgend haben wir einige schöne Bräuche zur Hochzeit und deren Bedeutung aufgeführt.

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Fotos einer Hochzeit mit Tauben nach der Trauung - hier im Schloss Lichtenwalde bei Chemnitz

Hochzeitstauben  Traditioneller Brauch

Das Freilassen von Hochzeitstauben ist ein beliebtes und traditionelles Ritual nach der Trauung. Dass ausgerechnet weiße Tauben bei diesem Brauch zum Einsatz kommen, hat mit der Bedeutung zu tun, die den Vögeln in vielen Kulturen zugeschrieben wird. Die weiße Taube gehört zu den symbolträchtigsten Tieren überhaupt. Sie steht unter anderem als Zeichen für Liebe, Treue und Fruchtbarkeit, weshalb sie so gern bei Hochzeiten zum Einsatz kommt. Oft wird nicht ein einzelnes Tier, sondern ein Taubenpaar freigelassen, und zwar als Zeichen der Treue. Denn hat sich ein Taubenpaar erst einmal gefunden, bleibt es zusammen – und so soll es auch dem frischgetrauten Brautpaar ergehen. Manche lassen aber auch gleich einen ganzen Schwarm aus dem Korb in die Lüfte steigen. Das Brautpaar wird in der Regel an den Korb mit den Tauben herangeführt und soll dann gemeinsam den Korb öffnen, um die Vögel freizulassen. Für die Hochzeitsfotos in einer Reportage des großen Tages sind die Hochzeitstauben ein besonderer Hingucker in Bewegung.

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Hochzeitsautos - immer hervorragend für tolle Fotomotive

Autofahrt  Internationaler Brauch

Ein Chauffeur verhindert für gewöhnlich, dass der zukünftige Ehemann in sein Unglück fährt. Zum Blumenschmuck werden an einer Schnur befestigte leere Blechdosen an das Hochzeitsauto gehängt, dies soll böse Geister vertreiben. Die hinterherfahrende Hochzeitsgesellschaft hilft mit einem lauten Hupkonzert. Als fahrbarer Untersatz zur Hochzeit kann sich ein Oldtimer, ein kleiner origineller Bus, eine Stretchlimousine aber auch eine Pferdekutsche mit echten Pferdestärken sehr gut eignen - es sollte einfach gut zum Brautpaar und deren ganz individuellen Wünschen und Träumen passen. Auch in die Hochzeitsfotos kann man das Hochzeitsauto mit unter bringen und es bieten sich viele Motive für die Bilder an, gleich ob in der Reportage oder bei den gemeinsamen Portraitaufnahmen.

Reis streuen & Alternativen  Traditioneller Brauch

Hierbei stellt sich die Hochzeitsgesellschaft vor dem Standesamt oder der Kirche im Spalier auf und empfängt das Brautpaar mit einem Regen aus Reis. Dem Reis kommt in asiatischen Ländern traditionell eine ganz besondere Bedeutung zu: Er steht für Glück und Fruchtbarkeit. Wenn die Hochzeitsgäste das Brautpaar mit Reis bewerfen, soll ihnen das eine fruchtbare Ehe, sprich eine reiche Kinderschar, bescheren. Heutzutage wird der Brauch des Reisregens allerdings in den meisten Fällen in abgewandelter Form begangen. Es muss kein Reis sein, um das Brautpaar nach der Trauung in Empfang zu nehmen. Als Alternative können die frischgetrauten Eheleute beispielsweise auch mit Blättern von Rosen oder anderen Blumen, Konfetti, kleinen Bonbons, Luftschlangen oder Metallic-Plättchen beworfen werden. Eine besonders schöne Idee ist es auch, jedem Gast ein Seifenblasen-Fläschchen zu geben, sodass die Eheleute in einem Seifenblasen-Regen aus dem Rathaus, dem Schloss oder der Kirche kommen. Seifenblasen zur Hochzeit wirken besonders verträumt und wir freuen uns immer darüber weil es auf den späteren Hochzeitsfotos einfach richtig klasse aussieht.

Baumstamm zersägen  Traditioneller Brauch

Dieser Brauch ist in Sachsen aber auch in anderen Regionen sehr verbreitet. Beim Verlassen des Standesamtes, der Kirche oder beim Ankommen an der Feierlocation wird dem Brautpaar ein Holzpfahl in den Weg gelegt. Braut und Bräutigam stehen nun vor der ersten Herausforderung ihrer jungen Ehe, die es gemeinsam zu meistern gilt. Mit einer Schrotsäge müssen sie den Baumstamm jetzt auseinanderschneiden. Dabei kommt es darauf an, dass abwechselnd gezogen und entlastet wird, damit sich die Säge nicht verkeilt. Sollte es doch einmal passieren freut sich der Hochzeitsfotograf denn das lachen ist in solch einem Moment schon vorprogrammiert. Der Brauch steht für die Gleichberechtigung in der Ehe - auch in den Bereichen Reden und Zuhören oder Aktivsein und auch mal Nachgeben. Bei einer Hochzeit die wir begleiteten war der Stamm vom Schwiegervater so stark gewählt worden, dass das Sägen fast 15 Minuten dauerte, davon ist abzuraten, ein dünnerer Baumstamm und eine scharfe Säge tun es auch, schließlich soll es nur ein kleiner Aufheiterer für das Brautpaar und Gesellschaft sein.

Blumenkinder  Traditioneller Brauch

Die Tradition, dass Blumenkinder beim Auszug aus der Kirche vor dem Brautpaar herschreiten und Blütenblätter auf den Boden streuen, geht auf einen alten heidnischen Brauch zurück. Der Duft der Blüten soll Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem frischvermählten Paar reichlich Nachwuchs bescheren. Blumenkinder sind ein wunderbares Fotomotiv. Auch wenn es mit dem perfekten Blumen streuen auch nicht immer so perfekt klappt, sind es doch dann genau solche Bilder die man sich später mit einem schmunzeln sehr gerne ansieht. 

Bettlaken ausschneiden  Traditioneller Brauch

Ein weiterer, auch hier in der Gegend um Chemnitz, Zwickau und dem Erzgebirge - eigentlich in ganz Sachsen beliebter Brauch ist das Ausschneiden eines Herzens aus einem Bettlaken – allerdings nur mit einer Fingernagelschere. Sowohl der Bräutigam als auch die Braut müssen eine Herzhälfte ausschneiden. Wer die Aufgabe als erstes mithilfe einer kleinen Fingernagelschere absolviert, hat der Sage nach in der Ehe die sprichwörtlichen Hosen an. Anschließend muss der Bräutigam seine Angetraute durch das herzförmige Loch im Laken tragen: Es ist der erste gemeinsame Schritt in eine Zukunft in Zweisamkeit. Aber bitte nicht stolpern, denn das soll Unglück bringen. Dieser Brauch wird gerne von Freunden, Trauzeugen oder Eltern des Brautpaares vorbereitet und im Laufe des Tages zum passenden Moment durchgeführt. Hinter der Kamera müssen wir dann manchmal sehr schmunzeln, wenn Braut und Bräutigam akribisch schneiden.

Brautjungfern  Traditioneller Brauch

Als Brautjungfern eignen sich alle unverheirateten Freundinnen der Braut. Sie sollen böse Geister - vor allem auf dem Weg zum Altar von der Braut ablenken. Damit ihnen das glückt, sollten sie sich in der Nähe der Braut aufhalten und Kleider tragen, die dem der Braut sehr ähnlich sind. Oft sind die Brautjungfern bereits mit bei den Vorbereitungen der Braut dabei während wir das Getting-Ready - also das zurechtmachen der Braut fotografieren. Dabei gibt es auch das eine oder andere Glas Sekt, denn das Hilft ungemein um die Anspannung ein wenig zu lösen und dient gleichermaßen auch als schönes Fotomotiv.

Brot und Salz  Internationaler Brauch

Brot und Salz gehören seit Jahrtausenden zu den menschlichen Grundnahrungsmitteln. Wer sein Brot und Salz mit Freunden, aber auch mit Fremden teilt, dem wird ein besonderes Maß an Wohlwollen und Gastfreundschaft zugeschrieben. Der internationale Brauch kann auch dahingehend abgewandelt werden, dass dem Brautpaar eine einzelne Scheibe Brot mit etwas Salz bestreut gereicht wird, das sie sich teilen müssen. Dieser Akt symbolisiert die Sicherung der Grundversorgung der frisch Vermählten sowie das stete Zusammenhalten auch in schweren Zeiten. Der Überreicher des Brauches an das Paar wünscht ewigen Zusammenhalt. Der Brauch wird gerne beim Eintreffen am Feierort vom Wirt überreicht.

Papa führt Braut herein  Internationaler Brauch

Aus amerikanischen Filmen ist dies gut bekannt: Während der Bräutigam mit seinem Trauzeugen vor dem Altar wartet, führt der Brautvater die Braut in die Kirche oder in das Standesamt. Nicht das Ehepaar, sondern Vater und Tochter ziehen durch den festlich geschmückten Mittelgang ein. Erst vorne nimmt der Bräutigam seine Braut aus der Hand des Vaters in Empfang. Moderne Paare, die vor ihrer Trauung bereits jahrelang zusammen gelebt haben, mögen sich fragen, ob diese Form der „Übergabe“ für ihre Lebenssituation stimmig ist oder ob nicht der gemeinsame Weg zum Altar die richtige Ausdrucksform für sie ist. Im Gegensatz zu der Brautführung zeugt er von der freien, selbstverantworteten Entscheidung des Paares für ihren gemeinsamen Weg.

Dennoch mag es Situationen geben, in denen dieser Brauch auch heute einen guten Sinn hat. Beispielsweise wenn die Braut sehr früh heiratet und es den Eltern schwer fällt, sie ziehen zu lassen. Mit dieser Geste vollzieht der Vater symbolisch die Aufgabe, die vor ihm liegt: Er muss seine Tochter loslassen und sie ihrem Mann anvertrauen. Auch andere Gründe (Krankheit, Wegzug, besondere Geschichte) können dafür sprechen, diesen alten Brauch zu wählen.

Hochzeitszeitung  Internationaler Brauch

Bei diesem Brauch dreht sich alles um das Paar und dessen Geschichte vor und nach dem Kennenlernen – inklusive Kindheitsfotos und peinlicher Geschichten. Die Hochzeitszeitung wird auf dem Fest verteilt, am besten nach dem Essen und den Reden. Meistens sind die Gäste dann nämlich für einige Zeit vertieft in die Lektüre. Beim lesen der Zeitung gibt es immer sehr viel zu lachen, manchmal auch Freudentränen beim Brautpaar. In Farbe kostet der Druck einer Zeitung zwar mehr, sieht aber auch um Welten besser aus, ist es doch schön wenn man auch später wieder einmal rein blättert.

Brautstrauß werfen  Internationaler Brauch

Ein ganz besonderer Brauch im Zusammenhang mit dem Hochzeitstag  ist traditionell von der Braut und den unverheirateten Frauen auf der Feier zu erfüllen. Wann? Nicht auf dem Standesamt und nicht nach der kirchlichen Trauung, sondern meist am Ende der Feierlichkeiten oder irgendwann nach dem Abendessen. Dann darf die frisch Vermählte den Brautstrauß werfen – ein Symbol der Liebe und Fruchtbarkeit. Wer das Blumenarrangement schließlich fängt, soll sich laut Brauchtum als nächste trauen. Bei diesem Brauch gibt es immer eine Menge zu lachen und wir können es nur empfehlen, sind die Fotos davon die wir dann einfangen können einmalig witzig und voller Action.

Neu, alt, blau, geliehen traditioneller Brauch

Sein Ursprung liegt im viktorianischen England und zählt zu den ältesten aller Bräuche. Über Amerika und durch die Hollywood-Filme gelangte der Brauch dann auch nach Deutschland und somit auch nach Sachsen. Der traditionelle Brauch, der besagt, dass eine Braut etwas Neues während der Hochzeit tragen sollte, symbolisiert den Anfang eines neuen Lebensabschnittes, der mit dem Partner nun eingegangen wird. Das alte Accessoire repräsentiert hingegen das Festhalten an alten Gewohnheiten sowie die familiäre Herkunft, die in der Zukunft nicht aus den Augen gelassen werden sollte. Das Geborgte ist ein Symbol für die Geborgenheit, die man von seinen Freunden und Verwandten erfährt. Die Farbe Blau steht im Allgemeinen für Reinheit und Treue. Aus diesem Grund gab es in der Antike vorwiegend blaue Hochzeitskleider. Dieser Brauch zog sich sogar noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, bevor die Kleider weiß wurden. Welche Accessoires sich für den Brauch eignen Als etwas Neues kann man die Hochzeitsschuhe oder auch das Kleid nehmen. Als altes Accessoire eignet sich ein Familienerbstück wie Ohrringe oder Armreifen oder gar der erste Liebesbrief, den die Braut vom Bräutigam erhalten hat. Von der Freundin oder der Mutter wird sich gern ein Schmuckstück geliehen, das nach der Feierlichkeit wieder zurückgegeben wird. Als blaues Accessoire kann man ein Strumpfband oder Dessous wählen, da diese nicht direkt auffallen, sondern erst im Nachhinein entdeckt werden. 

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